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Suderlandsk

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Et suderlandsk is en neadersassisk dialekt dat espröäken wördt in et Suderland. In de regel wördt et tot de süüdwestfålske en düs westfålske takke van et westneadersassisk ereakend. Under invlööd van et Düütsk is et antal spreakers van et dialekt rap edaald. Et suderlandsk wördt håst neet meyr as alledaagse ümgangsspråke gebrüked, en en betöänd antal lüde künnen et noch (good) spreaken.

Lykas in de rest van et neadersassiske språkgebeed völt ouk et suderlandsk üüteyne in en bülte plaatselike dialekten, dee sik döär en licht anepasde üütspråke en de lokale woordvöärråd underskeiden. To et noch de ümgangsspråke was, wördden de bewunners van nåbürige plaatsen vake an höär üütspråke herkend.

Kenmarken[bewark | bronkode bewarken]

Lykas de andere westfålske dialekten hevt et suderlandsk ia /iɛ/ vöär ea sou as byvöärbeald in iaten (eaten). De ee (ē4) is vake en /ɑi/ (breev). De middelsassiske ū (uu) wördt erealiseerd as /u:/ of as de tweyklank (diftong) /iu/, bv. uut en huus, de ǖ (üü) as /y:/ of /ui/ (küren). De lange a wördt üütespröäken as /ɔː/ (mål). De lange o (ō2) kümt vöär as /ɑu/ (to). En eigenårdigheid is ouk, dat de lange i nåst de üütspråke /i:/, üütespröäken kan wörden as eyne van de volgende tweyklanken: /ɛy/, /ui/, /ʏi/ of /œi/, byvöärbeald in: tyd en wy. De klankversküving van sksch hevt et suderlandsk meystentyds neet meademaked, bv. wiske is /vɪskə/ ebleaven.

Vereyninge dialektarchiv Suderland[bewark | bronkode bewarken]

Stertschultenhof in Cobbenrode

Üm de streak- en minderheidsspråken te beskarmen slögen in 2001 de gemeynde Eslohe, et distrikt Olpe en Hougsuderland, et Christine-Koch-genoatskap en de suderlandske oldheidsvereyninge de handen ineyne üm de vereyninge Suderlandsk dialektarchiv up te richten. Eyne van dolen van de vereyninge is under andere et anmodigen en vasteleagen van de dialekten in et Suderland. Et dialektarchiv is underebröcht in et Stertschultenhof in Cobbenrode. Tot nun to binnen der rund de 115 lokale dialekten vasteleagd.

Christine-Koch-dialektarchiv[bewark | bronkode bewarken]

De versameling suderlandske dialektliteratuur is eyne van de höygdepunten van et Christine-Koch-dialektarchiv an et Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe. Üüt dit warkt is en umvangryk publikatyprojekt oaver de geskydenisse van de suderlandske dialektliteratuur untstån, up dit gebeed binnen der al dree deylen verskeanen. Up de websteade van et archiv is en virtuele bybelteek oaver et suderlandske dialekt te vinden.

Eksempel van et Suderlandsk[bewark | bronkode bewarken]

(In den tungsliag van Attendorn, in Dütske skryvwyse)

Berlkhus

Wamme' ter waterporten rut'r geet, üewwer baie brüggen, tem Feer'l rop'r, as wamme no Walmerich wöll, bi den Hospitöler--böümen owwer siek links häld un den biarg gerade rop stieget, do op" dann dian wiagg inschled, dai no Bremge fö'erd: so süht me° in ener ecke en steenhoup, dai noch en wennig 'ner müre glieket. Düesse steenhoup was fiar tien' en sloatt', un op diam sloatte wu'nde de Beer'Ikhus, diamme no" sloatt un üemmegie ggend Beer Ikhusen" hedden. Domols gong hiehiar en haupwiagg, fiell befo'ert, berien' un ren, noch mehr bi nachd. Dann lachdel Beer'lIkhus op der luer, strofte wat kam, lüe te bego'n. So siekker amme dage dai wiagg was, so unsiekker wor hai, wann 't owend woll faute', fo'er-unkoup-lüe". Unger den wiaggen harre dai droot" li'en. Kam 'ne kare oder en piard ferbi, so toug dai droot 'ne schelle, dai op'm sloatte hong: dann Beer'lkhus foord op un futt". Wollen se ne packen, sou verlousen°se balle si'n spuar, dann hai harre si' nen piarren de isern verkaard unger den beenen; wann se mainden, hai wör op sinem sloatte, so was hai ganz wo anders, un wann sai ian ganz wo anders glowwten, was hai ter hemen. Et kamen klagen üewwer klagen no Attendor'n, - un diam üewwel mochte afholpen weren. Lange tiet woll 't nit gero'n, bit in der kristnachd. Me harre utspickeleerd, dat Beer'Ikhus nachd no Hellen" in de kiarke wöll. Indiamme nu ene afdeelunge no Beer'lkhusen toug, det sloatt in brand staak un plünderde, warde dai andere afdeelunge op'm biarge op den Beer lkhus. Do küemmet'e van Hellen terrügge, si'ne fraue süht Beer'lkhusen in hellen flammen, sloatt ies verewiged se brannte woren, ,,o elend, o elend!" Do slott kugein sai un Beer Ikhus doud. Dai bit innen grund af. De ghüdder follen an Attendor'n. dann noch zunders hed dat stücke, wo düet geschog,„et elend". Et sloatt brannte bit innen grund af. De ghüdder follen an Attendor'n.

Literatuur[bewark | bronkode bewarken]

  • Friedrich Wilhelm Grimme: Suerländsk Platt (= Wilhelm Uhlmann-Bixterheide [üütgeaver]: Ausgewählte Werke. Deyl 2). Verlag Fr. Wilh. Ruhfus, Döärpm 1921, DNB 366026070. 
  • Jan Goossens: Sprache. In: Westfälische Geschichte Bd. 1 (Von den Anfängen bis zum Ende des alten Reiches). 1. uplåge Düsseldarp 1983, ISBN 3-590-34211-0, S. 56–80.
  • Horst Ludwigsen: Plattdüütsch Riägelbauk. Eine nicht nur trockene, sondern manchmal sogar vergnügliche Sprachlehre und Stilkunde zur westfälisch-märkischen Mundart. Altena 1990, ISBN 3-925211-04-7 (leyrbook).
  • Christine Koch: Gedichte in sauerländischer Mundart. Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe (üütgeaver), 1997, DNB 989514080.
  • Schützengesellschaft Schmallenberg, Schützenbruderschaft Grafschaft (üütgeaver): Plattdeutsches Wörterbuch für Schmallenberg und Grafschaft. 160 bladsyden, druk: stad Schmallenberg, 2005.
  • Reinhard Pilkmann-Pohl: Plattdeutsches Wörterbuch des kurkölnischen Sauerlandes. Üütgeaver: Sauerländer Heimatbund e.V. Strobel-Verlag, Arnsberg 1988, ISBN 3-87793-024-7. 
  • Peter Bürger:
    • Aaanewenge. Leuteleben und plattdeutsches Leutegut im Sauerland. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2006 (704 bladsyden).
    • Strunzerdal – Die sauerländische Mundartliteratur des 19. Jahrhunderts und ihre Klassiker Friedrich Wilhelm Grimme und Joseph Pape. Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe 2008.
    • Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010 (768 bladsyden).
  • Caspar Lahme:
    • Düt und dat öit diäm allen Alme, Verlag Walter Podszun, Brilon 1986, ISBN 3-923448-30-9.
    • Alme – Gistern un värgistern, Verlag Walter Podszun, Brilon 1988, ISBN 3-923448-54-6.
    • Plattdeutsches Wörterbuch für Alme, Podszun Verlag GmbH, Brilon 2016, 267 bladsyden, ISBN 978-3-86133-832-1.
  • Franz Schrewe:
    • Säu kuiert me bey us. Wörterbuch für die plattdeutsche Sprache Scharfenberg im Hochsauerland. Podszun, Brilon 1997, ISBN 3-86133-187-X
    • Sau küert me in Breylen. Wörterbuch für die plattdeutschen Sprache Brilon im Hochsauerland. Podszun, Brilon 1998, ISBN 3-86133-215-9
  • Paul Hufnagel:
    • Es gab mal einen Ort, der hieß...: 1500 Sauerländer Ortsnamen in plattdeutscher Sprache, WOLL-Verlag, Kückelheim 2018, ISBN 3-94368-190-4.
  • Dr. Werner Beckmann (üütgeaver) & Sauerländer Heimatbund (üütgeaver):
  • Karl-Heinz Schreckenberg, Markus Hiegemann (üütgeaver):
    • Do biste platt: Noi hört mool tau!, eigen beheyr, Brilon 2008.
  • Karl-Heinz Schreckenberg:
    • Breylschket Platt - sau schoine is dat! Band 1, Verlag Walter Podszun, Brilon 1999, ISBN 3-86133-236-1.
    • Breylschket Platt - sau schoine is dat! Band 2, Verlag Walter Podszun, Brilon 2003, ISBN 3-86133-322-8.
  • Johanna Balkenhol:
    • Heiteres, Nachdenkliches und ne Mäuile vull Bräylschket Platt, Verlag Walter Podszun, Brilon 1997, ISBN 3-86133-186-1.
  • Fiebig, Magdalene (2010)
    • Sauerländische Mundarttexte aus den "Völkerstimmen" von Johannes Matthias Firmenich (1808-1889) / bearbeitet von Magdalene Fiebig. - Eslohe : 2010. - 54 S.(daunlots. internetbeiträge des christine-koch-mundartarchivs am maschinen- und heimatmuseum eslohe ; nr. 4)


Dit artikel is eskreaven in et westveluwsk, in de Nysassiske Skryvwyse.